Genderswapped Podcast

Genderswapped Podcast

ein Rollenspielpodcast - aber mit Frauen.

Episode 1 - Diversity in Rollenspielsystemen

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Representation in Dungeons and Dragons

Die zunehmende Anzahl von Spielerinnen bei Dungeons and Dragons

Misogyny and the female body in RPG

We have always fought

The first female gamers

Why minority settings in RPG matter

Der besagte Splittermond-Forenthread

Der erwähnte Roman von Horus W. Odenthal


Kommentare

Judith
by Judith on 10. Mai 2019
Hi Brynden, unsere Meinungen zu "Game of Thrones" wären vielleicht tatsächlich mal ein eigenes (vermutlich sehr umfangreiches) Medienthema wert! Es gibt Vieles, was wir an der Serie mögen, und Vieles, was wir nicht mögen. ;) Was das Rollenspiel angeht: Auch in einem Setting, das nicht gleichberechtigt ist, existieren Frauen ja und machen einen nicht unwesentlichen Teil der Bevölkerung aus. Auch die (Buch-)Serie spielt ja größtenteils nicht in Dorne und hat auch nördlich davon viele facettenreiche und unterschiedliche Frauencharaktere. Ich finde, dass man nicht unbedingt Gleichberechtigung braucht, um interessante Frauen ins Spiel zu bringen. Christian und ich haben uns z.B. bei "Die 13 Gezeichneten" für ein massiv ungleichberechtigtes Setting entschieden, und gerade *drum* sind viele Frauencharaktere dabei, die auf verschiedene Arten mit dem oder gegen das System arbeiten. Auch das Mittelalter, an das GoT angelehnt ist, war ja nicht so rigide, wie es uns Rollenspiele und Romane oft glauben machen wollen - Frauen waren viele Aufstiegschancen verbaut und sie bekamen für die gleiche Arbeit selten die gleiche Anerkennung, aber zum Beispiel durften sie mehr Berufe ergreifen, als das einige Jahrhunderte später der Fall war. Ich denke, auch in Westeros kann es von der Handwerkerin über die Künstlerin bis zur adligen Politikerin alles geben! Letztlich sehen wir das Mittelalter durch die Brille des Biedermeiers, und in diesem hat sich durch die Etablierung der Kernfamilie und dem Festschreiben der Frau auf die Rolle der Mutter und Hausfrau ein verzerrtes Bild der Vergangenheit etabliert.
Brynden
by Brynden on 08. Mai 2019
Hi, ich hab euren Podcast vor kurzem entdeckt und mir gerade alle eure Folgen angehört. Ich kommentiere aber trotzdem hier weil meine Frage zu diesem Podcast besser past. Ihr habt ja kurz Game of Thrones erwähnt wenn auch nur im Vorbeigehen. Ich persönlich bin ein großer Fan der Bücher (weniger der Serie) und spiele auch das Rollenspiel einfach weil ich das Setting und das brutal-relastische Feeling mag. Martin dekonstiert ja sehr viele klassische (Fantasy)tropen und ich würde ihn trotz der Rückständigkeit der Welt als progressiven Autor sehen. Die erste Runde die ich geleitet hatte war in Dorne angesiedelt, da viele Spieler*innen weibliche Charaktere spielen wollten und Dorne ja relativ egalitär und kulturel liberaler ist. Für alles was im Rest des Reiches spielt habe ich aber schon das Gefühl das 80-90% der Charaktere männlich sind und Frauen fast immer nur die Rolle der höfischen Lady oder Septa besetzten. Wie macht ihr das in diskriminierenden Welten eine angemessene Repräsentation von Frauen stattfindet insbesondere interessante und unterschiedliche NPCs? Außerdem wollte ich wissen ob ihr aus aktuellen Anlass nicht mal GOT aus feministischer Perspektive besprechen wollt insb. was Adaption angeht (Stichwort Sexposition). Ich kann aber verstehen das ihr sicher eine Menge Vorschläge bekommt und allgemein scheint das Medienthema ja eher Positivbeispiele zu sein was ich gut finde.
Xemides
by Xemides on 23. Januar 2019
Hallo ihr beide, habe gerade begonnen eure Folgen zu hören. Und bei dieser Folge fiel mir mein Lieblingssetting Glorantha ein. Zur Kultur der Orlanthis heißt es da: The Orlanthi recognize four sexes (biological male, biological female, neither, and both) and six genders (male roles, female roles, females in male roles, males in female roles, both roles, neither roles). They recognize at least seven types of marriage. There are several polyandrous traditions and polygamy is not unknown. Many Orlanthi heroes married to Ernalda priestesses also have had male lovers (often of the same sex and gender). Their only serious taboo on sexuality involves those that have not been initiated as adults.

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